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Rapid Prototyping

Mit Rapid Prototyping stehen seit einigen Jahren neue Möglichkeiten der Exponaterstellung zur Verfügung. Von Beginn an hat sich die Architectura Virtualis mit den Potenzialen dieser Technologie beschäftigt. Seit dem Jahr 2005 werden aus den Datensätzen virtueller Bauwerke, Stadtanlagen und Landschaften haptische Modelle in maschinellen Herstellungsverfahren erzeugt. Die zu realisierenden Materialien reichen von Gips über Kunststoff und Keramik bis hin zu metallischen Werkstoffen.

Das Gipsdruckverfahren erlaubt es, Modelle direkt während der maschinellen Erstellung einzufärben. Dabei können auch Texturen, Bilder oder Schriftzüge auf das Modell übertragen werden. Ein Beispiel hierfür ist das Modell des Glockenturms von Ivan dem Großen im Moskauer Kreml.

Weitere Besonderheiten des Rapid Prototypings:
  • Höchste Detaillierungsdichten sind selbst bei sehr kleinen Objekten möglich
  • Im Computer kann das haptische Modell vorab betrachtet und beurteilt werden
  • Bei komplexeren Modellen lassen sich die Erstellungskosten gegenüber traditionellen Herstellungsverfahren stark reduzieren
  • Wenn Änderungen am Modell notwendig sind oder mehrere Duplikate gewünscht werden, kann die Erstellung schnell und kostengünstig erfolgen
Darüber hinaus lassen sich virtuelle und haptische Modelle kombinieren und die jeweiligen spezifischen Vorzüge zur Geltung zu bringen, wie das Exponat "Geschichte des Berliner Olympiageländes" zeigt.

Weil das haptische Modell aus einem digitalen Datensatz entsteht, lassen sich exakte Überlagerungen mit dem digitalem Modell in Form von Projektionen erzielen. Die auf das Modell projizierten Texte, Bilder oder Animationen führen zu neuartigen Exponaten mit neuen ästhetischen Reizen und neuen Formen der Wissensvermittlung. Beispiele hierfür sind die Projekte "Deutschland und Europa" (Deutsches Historisches Museum, Berlin) oder "KZ Flossenbürg" (Gedenkstätte KZ Flossenbürg), beides Eingangsexponate in den jeweiligen Museen.